Teller-Pfirsich
Eines unserer Kaki-Bäumchen fiel nun doch dem Frost zum Opfer und wurde mittlerweile von einem Teller-Pfirsich ersetzt, in der Hoffnung, dass dieser in unseren Breiten doch etwas robuster ist. Vermutlich wurde das Kaki-Bäumchen einfach durch den langen Winter, durch Eis und Schnee dahingerafft. Die zweite noch vorhanden Kaki-Pflanze ist hingegen ganz vital und steht kurz vor dem Austrieb. Wie bereits geschrieben, wurde als Ersatzpflanzung ein Teller-Pfirsich auserkoren. Der trendige Teller-Pfirsich zeichnet sich in erster Linie durch seine flache Frucht aus. Aufgrund seines Aromas und seines ausgeprägten Duftes eignet er sich hervorragend als Dessert-Frucht. Die robusten Bäume sind winterhart und vertragen Halbschatten und Vollsonne. Die Ernte der weißfleischigen Fürchte setzt Ende August ein. Die rosaroten Pfirsichblüten zeigen sich in der Zeit von Mitte April bis Anfang Mai.
EdelfliederAm Wochenende wurde ein Edelflieder der Sorte "Michel Buchner" (Syringa vulgaris) anstelle des abgestorbenen Duftschneeballs gepflanzt. Der Edelflieder "Michel Buchner" ist ein starkwachsender Strauch, der große, gefüllte violette Einzelblüten hervorbringt. Im Innern der Blüten sorgt ein strahlendes Weiß für einen schönen Kontrast. Weiterhin ist er wärmeliebend, hitzeverträglich und stadtklimafest. Er wächst aufrecht und dicht verzweigt. Desweiteren wurden am Wochenende beide, durch Frost stark geschädigten Erdbeerbäume, durch ein neues und größeres Exemplar ersetzt, in der Hoffnung, dass dieser nun etwas länger durchhält. Im Zuge dessen wurde die dreiblättrige Orange (Poncirus trifoliata) noch einmal etwas mehr in den Hintergrund des Pflanzstreifens versetzt, da diese mit ihren starken Dornen eine größere Gefahr für unsere Kinder darstellte. Und wie man anhand der beiden Bilder schön sieht, steht unser Garten in "voller Blüte". PS: Mittlerweile kann man schon sehen oder ahnen, welche der Pflanzen den letzten Winter offensichtlich überlebt haben und welche eher nicht. Komplett tot sind alle drei Sternjasminpflanzen, es sei denn, eine treibt aus dem Wurzelbereich noch einmal aus. Stark geschädigt sind sowohl das Olivenbäumchen als auch das nachträglich erworbene Kaki-Bäumchen. Beide Exemplare zeigen keinerlei Reaktion und Blattaustrieb, obwohl die Stämme äußerlich noch intakt zu sein scheinen. Der "Kratztest" lässt keine wirklichen Schlüsse zu, denn das Kambium am Stamm ist noch grün. Ungeachtet dessen gibt es Frostschäden zweiten Grades (Äste komplett erfroren). Diese Astpartien wurden schon zurückgenschnitten. Schäden 2. Grades sind auch am Granatapfel und an der Feige zu verzeichnen, wobei beide aber im unteren Bereich neu austreiben. Das von PflanzenSpezl erworbene Kaki-Bäumchen ist überraschenderweise vollkommen intakt und zeigt bereits grüne Knospen. Es ist also nur noch eine Frage von wenigen Tagen, bis die ersten Blätter erscheinen. Aktualisiert (Donnerstag, den 25. April 2013 um 13:20 Uhr) Vom Eise befreit ...?!Keine Wetterbesserung und kein Frühling in Sicht! Über die Osterfeiertage und weit darüber hinaus bleibt es winterlich kalt, ungemütlich und vorwiegend weiß. Wann der Frühling nun endlich Einzug hält ist mehr als ungewiss. In den Wetterprognosen zeichnet sich ab, dass uns die nordöstliche Strömung und damit das winterliche Wetter auch in der ersten April Dekade erhalten bleibt. Noch "bescheidener" kann es eigentlich nicht kommen. (Dieses Jahr) gibt es kein Frühlingswetter. Oder anders formuliert: das Jahr 2013 wird wohl als "Jahr in dem der Frühling ausfiel" in die Geschichtsbücher eingehen. Ob der Frühling nochmal kommt, oder der Winter gleich in den Sommer übergeht - irgendwann, in nicht allzu langer Zeit, wird es sicherlich wieder warm. PS: Heute, am Karfreitag, gab es wieder einmal 10 cm Neuschnee. In diesem Sinne Frohe Ostern und viel Spaß beim Eiersuchen. Und sollte das Wetter im April noch mieser werden, dann kann man hier noch einmal den März 2013 Revue passieren lassen. Dieser März war nämlich der kälteste März seit ca. 100 Jahren. Aktualisiert (Dienstag, den 02. April 2013 um 06:41 Uhr) |
Die ersten FrühlingstageFünfzehn bis Siebzehn Grad (Plus) beschehrte uns das erste richtige Frühlingswochenende. Heute, am Montag den 15. April, soll erstmals die 20-Grad-Marke geknackt werden. Auch im Laufe der Woche gibt es reichlich Sonnenschein und im Mittel Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad. Hin und wieder kann es vereinzelte Regenschauer geben, die der Natur aber eher nützen. Erst am kommenden Wochenende wird es wieder kühler. Die erste Sichtung im Garten ergab nach der sehr langen Winterperiode aber nicht nur Positives: neben den Frostschäden an Erdbeerbaum, Feige, Granatapfel, Sternjasmin und Olive (wie groß diese sind und ob nicht doch wieder eine der Pflanzen ganz erforen ist, lässt sich vermutlich erst in drei bis vier Wochen sagen) hat es dieses Jahr auch unseren Frühlings-Duftschneeball bzw. Osterschneeball (Viburnum x burkwoodii "Anne Russel") erwischt. Dieser dürfte weniger durch den Frost schäden erlitten haben, sondern eher durch den zu feuchten Standort. Im letzten Jahr wurde der Duftschneeball aus Platzgründen noch einmal umgesetzt. Aber bereits im Spätsommer zeichnete sich ab, dass der neue Standort an der Mauereinfassung wohl keine gute Wahl war. Die Blätter wurden schwarz und starben frühzeitig ab. Anfangs wurde noch vermutet, dass die Ursache ein Pilz- oder Mehltau sein könnte, mittlerweile stellte sich aber heraus, dass der untere Stammbereich an einer großen Stelle braun und verfault ist und der Strauch wohl nicht zu retten ist. Schade, denn besonders im Frühling betörte er uns durch seinen Duft. PS: Gestern, am 18. April, konnten wir bei 27°C den ersten "Sommertag" für dieses Jahr verzeichnen. Man beachte, dass wir vor 2 Wochen noch Minusgrad hatten. Aktualisiert (Donnerstag, den 25. April 2013 um 13:16 Uhr) Der Golfstrom ist abgerissen!So der ironische Wortlaut heute Morgen in der Sendung "Der schöne Morgen" auf radioeins. "Man hat es uns nur noch nicht mitgeteilt. Bis Mitte Mai bleibt das Wetter so kalt wie es ist" , hieß es sinngemäß weiter. Nun, ganz so drastisch würde ich es nicht formulieren. Aber vielleicht steckt da auch ein Fünkchen Wahrheit dahinter. Oder warum schaffen es die Tiefdruckgebiete vom Atlantik seit Tagen nicht, wärmere Luftmassen nach Mitteleuropa zu transportieren? Aktualisiert (Freitag, den 29. März 2013 um 17:20 Uhr) |



