... und ziemlich grenzwertig diese Temperaturen. Heute Morgen konnten wir in diesem Winter vor unserer Haustür erstmals -6 bis -7°C messen. Eigentlich immer noch nicht der Rede wert, aber schon hart an der Grenze, an der sich einige Gäste in unserem Garten nicht mehr wohl fühlen. Laut wetter.info soll es auch die nächsten 2 Wochen so winterlich bleiben, sodass wir wohl tagsüber weiterhin mit -2 bis -1 Grad  und in der Nacht mit empfindlichen -5 bis -8 Grad rechnen müssen. Dafür soll das Wetter zunehmend trockener und sonniger werden. Einen Vorgeschmack darauf haben wir bereits heute.

PS: Zum Wochenende stellt sich bei uns die Großwetterlage um. Die Strömung über Deutschland stellt sich langsam auf östliche Richtung, d.h. wir erwarten damit das erste Mal eine winterliche Wetterlage mit Kälte, aber kaum Schnee. Die Höchstwerte liegen dann meist zwischen -4 und -1 Grad. In der Nacht können die Werte auch unter -10 Grad absacken - es herrscht Dauerfrost und dies voraussichtlich mindestens bis zum 10. Februar. Hoffentlich sind die Pflanzen gut eingepackt und überstehen den plötzlichen Kälteschock.

Aktualisiert (Freitag, den 27. Januar 2012 um 06:57 Uhr)

 

Eine Woche früher als letztes Jahr stecken die ersten Winterlinge diesmal ihre Köpfchen aus der Erde. Jedes Jahr aufs neue ein besonders schöner Anblick, gehören Winterlinge doch zu den ersten Vorboten des Frühlings. Der Winter, noch nicht einmal richtig in Schwung gekommen, wird sich aber noch lange nicht vom Acker machen. Bisher war der Winter zwar ungewöhnlich mild und viele Landesteile blieben von frostigen Nächten verschont. Am Wochenende ist es allerdings soweit, denn dann sinkt das Thermometer flächendeckend unter Null, selbst im Flachland sind angeblich minus acht Grad drin. Für das kommende Wochenende ist in Sachsen mit Schneefall bis in die Niederungen und auch tagsüber mit Frost zu rechnen (tagsüber -1°C und nachts bis -5°C). Wie es danach weitergeht steht noch in den Sternen. Die Wetterfrösche und Computermodelle streiten sich noch, ob es in der kommenden Woche noch kälter werden könnte (wetter.info prognostiziert für kommenden Mittwoch Höchstwerte von -5°C, wetter.de dagegen -1°C) oder ob uns dieses Einheitsgrau und Temperaturen um den Gefrierpunkt erstmal erhalten bleiben. Von Frühling kann noch nach nicht die Rede sein, da können sich die ersten Winterlinge noch so recken und strecken.

PS: Ein leichter Hauch von Winter machte sich heute Morgen (17. Januar) breit, nachdem in der Nacht einige Flocken gefallen waren. Mittlerweile ist bei Tageshöchstwerten von 1 bis 2°C alles wieder weggetaut. Auch die Tiefstwerte von -2 bis -3°C in der Nacht von Sonntag auf Montag (15./16. Januar) ließen keine wirkliche Unruhe aufkommen. Die Tendenz für die nächsten Tage verspricht uns für den Osten des Landes auch eher wechselhaftes Wetter und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Derzeit sieht es auch nicht danach aus, als würde bis zum Monatsende der Winter noch einmal richtig zuschlagen.
Prognosen für die kommenden 7 Tage (Tiefst-/Höchstwerte): Dresden -3°C/+5°C, Merano -8°C/+10°C, Verona -5°C/+9°C, Buonconvento -2°C/+8°C, Roma -1°C/+13°C.

Die ersten Winterlinge

Aktualisiert (Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 08:49 Uhr)

 

Kalendarisch ist am heutige Tag Winteranfang, denn genau 6.30 Uhr MEZ erreichte die Sonne ihren tiefsten Stand am Himmel. Zahlreiche Mythen, viele Bräuche aber auch Aberglaube ranken sich um dieses Ereignis, die weit bis in die vorchristliche Zeit zurückreichen. So feierten unsere Urahnen die Wiedergeburt der Sonne, denn ab diesem Zeitpunkt steigt die Kraft der Sonnestrahlen und die Tage werden wieder länger. Momentan merkt man davon jedoch noch wenig und auch der Winter lässt bei Tageshöchstwerten von 5 bis 6 Grad weiter auf sich warten. Nach den Weihnachtsfeiertagen soll es sogar noch etwas wärmer werden und wir erreichen 6 bis 9 Grad. Auch der 15-Tage-Trend deutet eher darauf hin, dass nach einem kurzen Winterintermezzo zum Jahreswechsel alles in den alten Bahnen weiterläuft. Schnee? Von Schnee ist bei uns im Flachland weit und breit keine Spur?

Winterjasmin in Blüte Oleander mit Winterschutz

Aktualisiert (Donnerstag, den 22. Dezember 2011 um 08:35 Uhr)

 

Bei 10 Grad konnten wir heute Morgen das Neue Jahr begrüßen. Nach dem ungewöhnlich warmen Neujahrstag gehen die Temperaturen aber wieder deutlich zurück. Vom Winter fehlt im Flachland weiterhin jede Spur. Das ungemütliche Wetter bleibt uns allerdings erhalten. Schuld daran: Die immer neuen Tiefs, die nicht locker lassen und ständig neue, milde Luft ins Land bringen. Wenn es nicht bald kälter wird, können wir wohl bereits im Januar die ersten Frühlingsboten begrüßen, denn in den Startlöchern stehen schon Schneeglöckchen und Winterlinge.

PS: Am 2.1.2012 konnten wir sogar 13°C messen. Ich denke, damit fällt der Start ins Neue Jahr auch aus dem Rahmen.

Winterarrangement

Aktualisiert (Mittwoch, den 11. Januar 2012 um 15:05 Uhr)

 

Noch lässt der Winter auf sich warten. Die erste Dezemberdekade war, wie bereits vorhergesagt, wechselhaft, regnerisch, teils sehr stürmisch und eher mild, mit Tiefstwerten von maximal -2 bis -4 Grad in der Nacht. Heute fegt, zumindest im Norden des Landes, ein neues Orkantief über Deutschland. Danach strömt feucht-kalte Luft zu uns und es ist mit einem weiteren, kontinuierlichen Temperaturrückgang zu rechnen. Die Schneefallgrenze sinkt auf 300 bis 700 Meter. Bereits am Freitag sind tagsüber nur noch Tageshöchstwerte von 4 Grad drin. Für den 4. Advent prognostizieren die Meteorologen auch im Flachland den ersten Schnee. Ob er dann auch längere Zeit liegen bleibt oder sich gar bis Weihnachten hält? Zumindest sollten spätestens jetzt alle empfindlichen Pflanzen winterfest gemacht werden.

PS: Immer noch kein Winter in Sicht. Nach etwas Schneeregen am Wochenende und einem kleinen Schneeschauer am gestrigen Abend ist bislang nichts runtergekommen. Auch werden wir dieses Jahr in Dresden definitiv keine weiße Weihnacht haben. Auch darüber hinaus sieht es nicht danach aus, als würden wir dieses Jahr noch einen richtigen Winter erleben. Wer Schlitten oder Ski fahren möchte, muss sich in höhere Regionen begeben. Den ganzen Winterschutz für all die Gäste aus dem Mittelmeerraum hätte ich mir bislang sparen können. Aber vielleicht überrascht uns der Januar des kommenden Jahres mit Schnee und Eiseskälte.

Aktualisiert (Dienstag, den 20. Dezember 2011 um 08:28 Uhr)