Reichlich fünf Wochen nach der "Behandlung" unserer Baummagnolie mit WALDLEBEN kann man feststellen, dass alle Leitäste vertrocknet und abgestorben sind. Nur die "Kratzprobe" am Stamm bringt noch ein (intaktes?) grünes Kambium zutage, wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass dies auch nur noch eine Frage der Zeit ist, bis dieser komplett tot ist. Das Hauptproblem unserer Baummagnolie scheint im Wurzelbereich zu liegen. Vermutlich ist der Wurzelballen durch langanhaltende Nässe verfault, sodass der Baum einfach nicht mehr richtig mit Nährstoffen versorgt werden kann. Die eigentliche Ursache liegt scheinbar auch schon länger zurück, denn bereits letztes Jahr im Sommer, nach den langanhaltenden Regenfällen im Juni 2013, reagierte der Baum mit "Kümmerwuchs". Sofern ich in den nächsten Tagen oder Wochen den Baum rode, werde ich wohl feststellen müssen, dass der Boden nass, lehmig und verdichtet ist - das ganze Gegenteil von optimalen Bodenverhältnissen, denn Kobushi-Magnolien vertragen keine Staunässe. Da dies schon das zweite Exemplar ist, welches unter diesen Standortbedingungen nicht überlebte, wird dieser Baum früher oder später vielleicht durch ein "Kugelbaum" (Catalpa bignonioides 'Nana', Platanus x hispanica, Liquidamber 'Gumball' ) ersetzt werden.

Der Anfang vom Ende - Bild 1 Der Anfang vom Ende - Bild 2 Der Anfang vom Ende - Bild 3

Aktualisiert (Mittwoch, den 30. Juli 2014 um 06:58 Uhr)

 

Mit diesen Tageshöchstwerten wurden wir am Pfingstwochenende verwöhnt. Wobei man sagen muss, dass man diese Temperaturen eigentlich nur im Freibad in einem schattigen Plätzchen ertragen konnte. Entsprechend hitze- und trockenheitsgestresst reagieren nun einige Planzen. Während die ausgepflanzten mediterranen Gäste mit der Wärme und der intensiven Sonneneinstrahlung hervorragend zurechtkommen, müssen einige Exemplare in den Töpfen und Pflanzgefäßen sogar zweimal am Tag ordentlich gewässert werden. Besonders die beiden Wollmispel-Exemplare lassen ganz schnell die Blätter hängen, weil vemutlich die Töpfe nicht groß genug sind. Sorgen ganz anderer Art macht uns aber eher unser Magnolienbaum. Hat er seit seiner Pflanzung im Frühjahr 2008 jedes Jahr ordentlich zugelegt, konnte man schon letztes Jahr kaum einen Zuwachs verzeichnen. Die Blätter blieben auffallend klein und die ersten kleinen Zweige vertrockneten und verkümmerten. Auch dieses Jahr scheint der Baum zu kümmern. Vermutlich hängt diese alles mit den Bodenverhältnissen zusammen, denn trotz großzügig ausgehobenem Pflanzloch, welches nachträglich mit guter Pflanzerde aufgefüllt wurde, ist der Boden ringsum eher lehmig und teilweise stark verdichtet. Oder aber der Baum steht aufgrund des starken Lehmgehalts zu feucht und ist quasi "abgesoffen". Magnolien lieben eher saures, leicht feuchtes und durchlässiges Substrat, sodass als erste Maßnahme die Baumscheibe mit Rhododendronerde verbessert wurde. Ein Austausch oder Graben im Bereich der Baumscheibe verbietet sich, da Magnolien aufgrund ihrer Flachwurzeln sehr empfindlich auf Arbeiten im Wurzelbereich reagieren. Generell dürfte ein Düngergabe jetzt eher kontraproduktiv sein, da das Wurzelwerk momentan wohl gar nicht in der Lage ist, die Mineralien aufzunehmen. Als zweite wichtige Maßnahme wurde dem Baum ein organisches "Stärkungsmittel" namens Waldleben verabreicht. Wie man hier nachlesen kann, ist dies zwar kein Wunder- und Allheilmittel, aber die Aussichten sind wohl vielversprechend, dass sich das biologische Gleichgewicht im Boden dadurch wieder herstellt. Erst in der nächsten Hauptwachstumsperiode, nächstes Frühjahr, wird sich zeigen, ob die Behandlung von Erfolg gekröhnt war oder der Baum über kurz oder lang ganz eingeht.

PS: Zwei Wochen nach der Behandlung befinden sich kaum noch Blätter an unserer "Mimose". Ob der Baum etwas übel nimmt? Bescheidene Aussichten auf Besserung, wenn nicht bald ein Austrieb erfolgt. Auch das Wetter darf man ruhig als "bescheiden" bezeichnen. Mit Höchsttemperaturen von 16°C ist es für diese Jahreszeit einfach zu kalt. Angeblich hat sich die "Schafskälte" verspätet. Morgen, am kalendarischen Sommeranfang, sieht es nicht viel besser aus. 17°C, mehr sind nicht drin. Auch die kommende Woche wird unterkühlt und wechselhaft. Von Sommer weit und breit keine Spur.

2. PS: Drei Wochen nach der Behandlung: der Baum stößt auch noch die restlichen grünen Blätter ab. Kleine und noch grüne Knospen beginnen abzusterben bzw. einzutrocknen. Ich bin fassungslos.

Magnolie - Kurz nach der Behandlung Magnolie - 1 Woche nach der Behandlung Magnolie - 2 Wochen nach der Behandlung

Aktualisiert (Mittwoch, den 02. Juli 2014 um 07:05 Uhr)

 

Kurz vor Ostern (in der Nacht vom 15. auf den 16. April) gab es einen kleinen Rückschlag. Plötzlich aufgetretener Nachtfrost von -2 Grad hat dem Neuaustrieb von Kaki, Granatapfel, Erdbeerbaum und Garteneibisch etwas zugesetzt. Auch der Tellerpfirsich hat all sein Blüten abgeworfen, sodass wir dieses Jahr mit keiner Ernte rechnen können. Mittlerweile haben wir aber wieder fast sommerliche Temperaturen bei 21 bis 23 Grad am Tag und Nachtwerte um die 10 bis 11 Grad. Pünktlich zum Monatswechsel passt sich das Wetter aber wieder den "Durchschnittswerten" an.

PS: Auch der "Wonnemonat" macht bislang seinem Namen keine Ehre. Regnerisch, kühl und momentan (14.5.) Temperaturen knapp über 10 Grad. Vielleicht sollte man überlegen, wieder die Winterreifen aufzuziehen? Aber angeblich ist heute der "Tiefpunkt" erreicht.

Glanzmispel mit rotem Austrieb Edel-Flieder "Michel Buchner"

Aktualisiert (Mittwoch, den 14. Mai 2014 um 09:56 Uhr)

 

Von allem ist im Monat Mai etwas dabei, wobei momentan Starkregen und heftige Gewitter überwiegen. Bei den gestern aufgetretenen Schlammmassen (Unwetter in Sachsen) wurden Erinnerungen an die Hochwasserkatastrophe vom letzten Jahr wach. Im benachbarten Landkreis Meißen kam es sogar zu heftigen Überflutungen und Erdrutschen (Zerstörung in Meißen). Heute schüttet es vielerorts weiter wie aus Eimern. Im Tagesverlauf beruhigt sich die Lage zwar ein wenig - die Regenmengen reichen aber aus, um die Überschwemmungsgefahr an kleineren Flüssen weiter zu verschärfen. Und die Temperaturen? Die sacken auf nur noch mäßige 16 Grad ab. Kein schönes Wetter damit die Erdbeeren ordentlich reifen.

PS: Die Krönung folgte am Herrentag ... 9°C Höchsttemperatur und Nieselregen. Kein schönes Ausflugswetter.

Aktualisiert (Montag, den 02. Juni 2014 um 07:03 Uhr)

 

Unsere Frühlingsduftblüte (Osmanthus x burkwoodii) blüht das erste Mal richtig üppig. In den vergangenen Jahren haben die harten Winter dem selbst mit Vlies geschützten Strauch mächtig zugesetzt, sodass es immer wieder erfrorene Astpartien gab. Eventuelle Blütenansätze waren somit dahin. Obwohl man an dem frostempfindlichen aber sonst recht robusten und pflegeleichten Strauch immer wieder schnell einen Neuaustrieb verzeichnen konnte, kam es noch nie zu einer nennenswerten Blüte, denn diese wachsen nur an den letztjährigen Trieben. Umso schöner zeigt sich unsere Duftblüte dieses Jahr. Einen ausgezeichneten Duft verströmen die dichten Büschel kleiner, weisser Blüten, die in der Regel von April bis Mai erscheinen. Osmanthus X burkwoodii ist eine Kreuzung aus Osmanthus decorus und Osmanthus delavayi und im Gegensatz zur herbstblühenden Duftblüte (Osmanthus heterophyllus) im Weinanbaugebiet recht gut winterhart. Osmanthus gehört zusammen mit der Olive zu den Ölbaumgewächse (Oleaceae) und wächst als aufrechter, etwa 1,5 m hoch werdender immergrüner Strauch.

Frühlingsduftblüte - Bild 1 Frühlingsduftblüte - Bild 2

Aktualisiert (Montag, den 07. April 2014 um 08:04 Uhr)