Erdbeerbaum
Erdbeerbäume gehören mit ihren immergrünen, leicht gesägten Blättern und ihrer abblätternden rotbraunen Borke mit zu den schönsten Sträuchern der Macchien. Wegen ihrer Blütezeit vom Herbst bis in den Frühling sind sie gerade für nicht notwendigerweise frostfreie Wintergärten bestens geeignet. Ihren Zierwert erhöhen die Mittelmeersträucher mit ihren hübschen Rispen weißer, zart rötlich angehauchter Blütenglöckchen (ähnlich der Lavendelheide), die sich im Herbst, je nach Überwinterung aber auch im Frühling oder sogar Sommer öffnen können. Seinen Namen hat der Erdbeerbaum aber von seinen erdbeergleichen Früchten, die sich nach der Blüte von leuchtendem Gelb, über Orange bis hin zum ausgereiften Knallrot viele Wochen lang zeigen.
Da die Fruchtreife viele Monate in Anspruch nimmt, sind vielfach Blüten und Früchte zeitgleich an den Pflanzen zu beobachten. Die Früchte des Erdbeerbaums sind sogar genießbar, schmecken roh aber nicht sonderlich gut. Man kocht daraus Gelee oder fertigt, wie auf Sardinien, Korsika oder Portugal, Likör daraus.
Der Erdbeerbaum ist im gesamten Mittelmeerraum beheimatet, wobei man neben der wohl bekanntesten Art, dem westlichen Erdbeerbaum (Arbutus unedo), auch noch den Östlichen Erdbeerbaum (Arbutus andrachne) unterscheidet.
Der westliche Erdbeerbaum kommt als Strauch oder Baum mit einer Höhe von 3 bis 5 Metern im westlichen Mittelmeerraum von Portugal, Spanien über Süd-Frankreich bis nach Italien vor, ist gelegentlich sogar noch in Irland zu finden. Im Gegensatz zu anderen Arten, verträgt dieser sogar etwas Kalk. Unter günstigen Bedingungen kann diese Art im hohen Alter als knorriger Baum bis zu 12 Meter hoch werden. Aufgrund ihrer hohen Frosttoleranz sind die zur Familie der Heidekrautgewächse zählende Art nicht nur als Kübelpflanze geeignet, sondern hält ausgepflanzt im Garten bis -10°C schadlos aus. Angeblich übersteht diese Art sogar ein kurzzeitiges Temperaturminimum von -15 °C . Dabei sollte Arbutus aber auf durchlässigen, nicht zu Staunässe neigenden Böden im Halbschatten oder an sonnigen Plätzen stehen. Lehmboden ist völlig ungeeignet, da dieser schnell zu Staunässe führt. In wintermilden Regionen ist mit leichtem Schutz eine Überwinterung von Topfpflanzen im Freien möglich.
Da die Fruchtreife viele Monate in Anspruch nimmt, sind vielfach Blüten und Früchte zeitgleich an den Pflanzen zu beobachten. Die Früchte des Erdbeerbaums sind sogar genießbar, schmecken roh aber nicht sonderlich gut. Man kocht daraus Gelee oder fertigt, wie auf Sardinien, Korsika oder Portugal, Likör daraus.
Der Erdbeerbaum ist im gesamten Mittelmeerraum beheimatet, wobei man neben der wohl bekanntesten Art, dem westlichen Erdbeerbaum (Arbutus unedo), auch noch den Östlichen Erdbeerbaum (Arbutus andrachne) unterscheidet.
Der westliche Erdbeerbaum kommt als Strauch oder Baum mit einer Höhe von 3 bis 5 Metern im westlichen Mittelmeerraum von Portugal, Spanien über Süd-Frankreich bis nach Italien vor, ist gelegentlich sogar noch in Irland zu finden. Im Gegensatz zu anderen Arten, verträgt dieser sogar etwas Kalk. Unter günstigen Bedingungen kann diese Art im hohen Alter als knorriger Baum bis zu 12 Meter hoch werden. Aufgrund ihrer hohen Frosttoleranz sind die zur Familie der Heidekrautgewächse zählende Art nicht nur als Kübelpflanze geeignet, sondern hält ausgepflanzt im Garten bis -10°C schadlos aus. Angeblich übersteht diese Art sogar ein kurzzeitiges Temperaturminimum von -15 °C . Dabei sollte Arbutus aber auf durchlässigen, nicht zu Staunässe neigenden Böden im Halbschatten oder an sonnigen Plätzen stehen. Lehmboden ist völlig ungeeignet, da dieser schnell zu Staunässe führt. In wintermilden Regionen ist mit leichtem Schutz eine Überwinterung von Topfpflanzen im Freien möglich.
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Aktualisiert (Dienstag, den 14. Juli 2009 um 08:01 Uhr)



